Kunst & Werk

Ursula Niehaus

Die Künstlerin Ursula Niehaus entwickelt Pop-Art-Bilder, die vollständig aus textilem Material gefertigt sind und daher ohne jede malerische Ergänzung auskommen.

Ihre Leidenschaft für Stoffe entfacht sich schon früh: Als Kind entdeckt die Mitte der 60er-Jahre in Köln geborene Künstlerin die Flickenkiste der Mutter als liebstes Spielzeug. Ihre erste Textilcollage fertigt sie während der Grundschulzeit. Nach Abitur, kaufmännischer Ausbildung und Studium der Wirtschaftswissenschaften macht sie sich mit einem Stoffhandel selbstständig.

1993 wird ihre Arbeit „Early Morning“ ausgewählt für die 5. Quilt-Biennale im Textilmuseum Max Berk, Heidelberg-Ziegelhausen und im Kreismuseum Zons. Es folgen Einzel- und Gemeinschaftsaus­stellungen. Daneben beginnt Ursula Niehaus zu schreiben. Im Jahr 2001 zieht sie von Köln nach Ingelheim am Rhein und widmet sich ganz der Schriftstellerei. 2007 erscheint der Bestseller „Die Seidenweberin“ – gleichfalls eine Auseinander­setzung mit dem Material Stoff. Es folgen weitere Romane.

 Ewen Gur

Über dem Schreiben beginnt Ursula Niehaus allmählich die Stoffe zu vermissen. So wendet sie sich um das Jahr 2012 wieder vermehrt der Kunst zu und entwickelt textile Bilder, die vollständig aus Stoff gefertigt sind und ohne jede malerische Ergänzung auskommen. Es entstehen die Serien „Lück wie ich und du“ (kölnisch für „Leute wie du und ich“), „Eat!“, eine kritische Auseinandersetzung mit Esskultur, und im Jahr 2016 die „Lucky Years“.

Zur Website der Künstlerin:
>> www.ursula-niehaus.de

 

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